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PRESSEMITTEILUNG:

06. Juli 2016

Münstermann und Koschorreck: „Kommunen im Kreis Düren erhalten 5,79 Millionen Euro aus dem Städtebauförderprogramm!“

217 Projekte erhalten in diesem Jahr in Nordrhein-Westfalen Geld aus dem Städtebauförderprogramm. Dafür investieren Land, Bund und die Europäische Union insgesamt fast 261 Millionen Euro. „Das Förderprogramm ist auch für Kommunen im Kreis Düren eine wirksame Hilfe, um die Lebensqualität und das Zusammenleben zu verbessern. Mit 5.790.000 Euro unterstützt das Land drei Projekte der Städte Düren, Heimbach und Linnich“, so die SPD-Landtagsabgeordneten Liesel Koschorreck und Peter Münstermann.

In der Dürener Innenstadt werden mit 4.074.000 Euro zentrale städtische Bereiche wie der Marktplatz, der Holzbendenpark und der Bereich südlich der Bahn umgestaltet. Zusätzlich soll es eine Standortaufwertung im Bereich des Papiermuseums geben. Möglich ist dies durch die Fortsetzung des Maßnahmenpakets „Aktive Zentren“.
Auch die Stadt Heimbach profitiert von der Weiterführung dieses Maßnahmenpakets. Die städtebauliche Planung und Konzeptionierung des Ortskerns wird mit 345.000 Euro gefördert; zudem Hilft das Land bei der Einrichtung einer Bauberatungsstelle.
Linnich erhält durch das neuaufgelegte Maßnahmenpaket „Kleinere Städte und Gemeinden“ Unterstützung beim Leerstands- und Quartiersmanagement sowie bei der Gestaltung der Rurstraße und der anfallenden Öffentlichkeitsarbeit. Dazu bekommt erhält die Stadt 1.371.000 Euro vom Land NRW.

Durch das Städtebauprogramm sollen mit gezielten Maßnahmen in Wohnquartieren der soziale Zusammenhalt auch im ländlichen Raum gefördert werden. Zugleich wird so die regionale Wirtschaft unterstützt. Die Fördermittel ermöglichen ein Vielfaches an weiteren Investitionen und sind damit ein gutes und nachhaltiges Konjunkturprogramm für die Städte und Gemeinden in NRW. Es verbessert die Attraktivität unserer Städte, ihre Aufenthalts- und Lebensqualität für alle Menschen und hilft denen, die Hilfe besonders bedürfen. Letztlich sichert es auch Arbeitsplätze vor Ort, vom Handel bis zur Bauwirtschaft.

„Dabei bleibt es bei der kommunalfreundlichen Ausgestaltung der Bund-Länder-Hilfen in Nordrhein-Westfalen, denn jeder Bundes-Euro wird mit 1,40 Euro des Landes ergänzt. Die Kommunen müssen 60 Cent beisteuern. Das ist einzigartig in Deutschland: Nach dem üblichen Finanzierungsschlüssel müssten Bund, Land und Kommune jeweils einen gleich hohen Anteil aufbringen“, so Koschorreck und Münstermann abschließend.